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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Die USA starten Militäroperationen in EcuadorNeue Impf-Hiobsboschaften

Von Rockefeller bis Starmer: Kartierung des trilateralen Netzwerks in den Epstein-Akten

1949 stellte sich George Orwell eine Welt vor, die in drei sich ständig bekriegende Superstaaten unterteilt war: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Jeder Block kontrollierte seine Bevölkerung durch Überwachung, Informationskontrolle und die systematische Aushöhlung unabhängigen Denkens. Der Slogan der Partei war eindeutig: „Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“

1973 gründete David Rockefeller eine Organisation, die die Welt in drei Regionen unterteilte: Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik. Ihre Mitglieder sollten aus den Reihen derjenigen stammen, die die Finanzwelt, die Medien, die Wissenschaft und (vor allem) „einige Gewerkschaftsführer“ kontrollierten. In ihrer zwei Jahre später veröffentlichten Arbeitsphilosophie wurde argumentiert, dass westliche Gesellschaften unter einem „Übermaß an Demokratie“ litten und dass die Lösung „ein gewisses Maß an Apathie und Nichtbeteiligung seitens einiger Individuen und Gruppen“ erforderte.

Die Trilaterale Kommission bezeichnet sich selbst nicht als Oligarchie. Sie beschreibt sich als Forum für Zusammenarbeit, das sich „dem europäischen Einigungsprozess“ und „demokratischen Prinzipien“ verschrieben hat. Ihre Struktur erzählt jedoch eine andere Geschichte. Die Mitgliedschaft ist ausschließlich auf Einladung möglich. Die Vertreter werden nach „wirtschaftlichem Gewicht und politischem Einfluss“ ausgewählt. Die Sitzungen finden nach der Chatham-House-Regel statt, die es den Teilnehmern erlaubt, Informationen zu verwenden, aber die Nennung von Quellen verbietet, „wodurch ein offener Austausch zwischen den Eliten ohne Angst vor falschen Zitaten oder Repressalien in der Öffentlichkeit ermöglicht wird“.

Das ist keine Demokratie. Das ist ihr Ersatz.

Die Analyse gibt's hier. Siehe dazu auch dieses Dokument (Sicherungskopie).