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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Antirassistische RassentrennungRichterin Kathrin Lauchstädt führt in Stammheim einen politischen Schauprozess

Fünfzig Jahre lang wurde behauptet, Bevölkerungsprogramme seien Nächstenliebe.

Es gibt ein Dokument. Man muss es nicht glauben, man muss es nur lesen. National Security Study Memorandum 200 (Sicherungskopie), verfasst 1974 unter der Leitung von Henry Kissinger, vom Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten abgesegnet, bis 1989 unter Verschluss. Sein offizieller Titel: „Implications of Worldwide Population Growth for U.S. Security and Overseas Interests.“ Auf Deutsch: Was bedeutet es für die amerikanische Sicherheit, wenn wir mehr werden.

Das Papier nennt dreizehn Länder namentlich. Indien, Bangladesch, Pakistan, Nigeria, Mexiko, Indonesien, Brasilien, die Philippinen, Thailand, Ägypten, die Türkei, Äthiopien, Kolumbien. Fast jedes davon ein Land mit Öl, Mineralien, fruchtbarem Land oder allem zusammen. Fast jedes davon ein Land, das man heute als Teil des Globalen Südens bezeichnen würde. Das ist kein Zufall, das steht so im Text: Diese Staaten wurden ausgewählt, weil ihr Wachstum als strategisch relevant galt – nicht ihr Elend, ihre Ressourcen.

Den Bericht gibt's hier. Da sind sie wieder, die westlichen Werte: Öl, Gas, Gold, Uran, Lithium, Kupfer, Seltene Erden…