Was lehren die da eigentlich heute an der Uni Zürich?
Köppel wird gefragt, wie er arbeitet. Er bezieht sich auf Popper und die Falsifizierung. Als Beispiel nennt er, dass der “Weltklimarat” gerade sein Katastrophenszenario zurück nehmen musste – die Welt wird wohl doch nicht untergehen. Die Studentin fragt ihn allen ernstes, ob er glaubt, der “quantitativen Forschung gegenhalten” zu können.
Offensichtlich hat sie nichts, und zwar rein gar nichts über Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie oder wissenschaftliches Arbeiten verstanden. Sie verfügt noch nicht einmal über Propedeutik. Köppel bleibt höflich und beantwortet ihre Frage dahingehend, dass er über Popper und Falsifizierbarkeit hier an der Uni Zürich gelernt hat (er hat da ja auch studiert). Die Frau merkt nicht einmal, was ihr gesagt wird.
Das zeigt, dass eines der Hauptprobleme mit der Sekte auch der eklatante Mangel an Bildung ist. Sie Sektenjünger sind dumm und ungebildet. Sie verstehen nicht einmal, was sie selber sagen. Ein Lob jedoch geht an diese junge Frau: statt nur mit den anderen zu brüllen versucht sie ein Gespräch. Damit hat sie das Wichtigste doch verstanden, aus dem man alles andere lernen kann.

