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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Achso... das Virus STAMMTE gar nicht von einem Typen, der auf einem chinesischen Wochenmarkt eine Fledermaus fingerte! Achso... also dieses Biolabor, das zufällig AUCH in Wuhan ist, hatte also was damit zu tun? Oh mein GOTT! Wer hätte DAS gedacht!??Niedersachsen hat jetzt diesen Punkt erreicht. 💪

Männer sind Schweine

Titelbild

Christopher Nolans Film „Die Odyssee“ zeigt die Antiheldenreise eines traumatisierten Kriegsverbrechers, der nur kraft des weiblichen Prinzips Erlösung finden kann.

Ein König, der viele hundert seiner Männer in einen sinnlosen, zehn Jahre andauernden Krieg führt und ein Massaker an der Zivilbevölkerung in dem überfallenen Land verübt. Ein Mann, der den gesamten Rest seiner Mannschaft auf einer gefährlichen Abenteuerreise verliert, dann gebrochen heimkehrt zu seiner Frau, die er fast 20 Jahre allein gelassen und mit allerlei „Nymphen“ betrogen hat, während sie selbst ihm in stählerner Treue verbunden blieb. Ein Mann, der, um zu Hause wieder Herr der Lage zu werden, als Erstes Dutzende junge Männer seines Landes in einer Saalschlacht niedermetzelt ... Wie nennt man so eine Person? Die offizielle Bezeichnung dafür ist „Held“. Homers „Odyssee“ ist die klassische „Heldenreise“ der Weltliteratur schlechthin. Starregisseur Christopher Nolan („Batman“, „Oppenheimer“) verfilmte den Stoff jetzt neu. Und das Erfreuliche: Er problematisiert kriegerischen Heroismus so eindeutig, wie es ein solches Thema erfordert. Im Umfeld einer anschwellenden globalen „Kriegstüchtigkeit“, welche von anderen Blockbustern wie „Avatar“ ideologisch gestützt wird, setzte das düstere Kino-Genie ein Zeichen gegen die wahnhafte Gewaltneigung und verrohte Dumpfheit, in die sich gerade Männer immer wieder hinabsinken lassen. Solche interessanten Aspekte des Films traten aber lange Zeit in den Hintergrund, weil sich ein Kulturkampf „Woke“ gegen „Konservativ“ rund um die Besetzung der Schwarzen Lupita Nyong’o als „Schöne Helena“ und der Transperson Elliot Page als „Krieger Sinon“ entspann. Vor dem fertigen Werk verblassen Querelen um diskutable Details aber schnell. So nervig ahistorische „Wokeness“ in neuen Filmen auch sein mag — der Erfolg von Christopher Nolans „Odyssee“ zeigt, dass auch der intolerante konservative „Backlash“ mit seinen künstlich erzeugten Aufregungswellen inzwischen an seine Grenzen stößt. „Die Odyssee“ trifft sicher nicht in jedem Detail den richtigen Ton, zeigt aber einen Ernst, eine Relevanz und epische Wucht, die in Hollywood lange fehlten. Nicht zuletzt ist der Film eine bewegende Generalabrechnung mit Krieg als dem großen Zerstörer jeder Kultur und Humanität.

Die Rezension gibt's hier.