Wälder brennen: Sanktionen gegen Russland lassen Spanien ohne seine besten Löschhubschrauber
Die Flotte von rund acht bis zehn dieser Hubschrauber, die über Jahre an Basen in Andalusien, Aragonien, Extremadura und Guadalajara stationiert waren, steht still. Der spanische Betreiber Pegasus hat die Kamovs bereits aus dem Katalog gestrichen. Die Regierung in Madrid hat offiziell eine „erhebliche Minderung“ der Löschkapazität eingeräumt. Westliche Alternativen (etwa Airbus Super Puma-Typen) sind weniger manövrierfähig, besonders bei Hitze und Höhe, und deutlich teurer. Eine parlamentarische Initiative der Gruppe Sumar, zumindest eine technische Ausnahme für diese Notfall-Geräte zu erwirken, ist gescheitert. Madrid hat in Brüssel offenbar keine ernsthaften Schritte unternommen.