Großstudie mit über 470.000 Teilnehmern stellt Sonnenschutz-Dogma infrage
Seit Jahrzehnten lautet die Botschaft von Gesundheitsbehörden, Dermatologen und der Kosmetikindustrie: Sonnencreme schützt vor Hautkrebs. Doch eine groß angelegte britische Studie auf Basis der UK Biobank sorgt nun für Diskussionen. Die Auswertung von mehr als 470.000 Teilnehmern ergab einen überraschenden Zusammenhang: Menschen, die angaben, regelmäßig Sonnenschutz zu verwenden, wiesen ein deutlich höheres Risiko für verschiedene Formen von Hautkrebs auf – selbst nachdem zahlreiche bekannte Risikofaktoren statistisch berücksichtigt worden waren.