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Selbst gemeldete Beobachtungen ungewöhnlicher weißer faseriger Strukturen in einbalsamierten Leichen: Ergebnisse einer mehrjährigen Umfrage unter Einbalsamierern in fünf Ländern, 2022–2025

Beginning in 2020–2021, embalmers in multiple countries reported observing large, tough, rubbery white or off-white fibrous structures in the veins and arteries of embalmed corpses, which they described as distinct from classic postmortem clots. Methods: We conducted four annual cross-sectional surveys (2022–2025) of active embalmers in the United States, Canada, United Kingdom, Australia, and New Zealand using SurveyMonkey. A dual distribution strategy (professional associations and direct emails to funeral homes) was used. Core questions assessed observation of unusual white fibrous structures and estimated percentage of corpses affected. Results: Across 808 total responses, the proportion of embalmers reporting observation of these structures ranged from 66% to 83%. Weighted average prevalence in affected corpses ranged from 19% to 27%. The 2022 survey showed a marked increase in first observations beginning in 2020 and accelerating in 2021. Conclusions: Multiple years of surveys document consistent self-reported observations by experienced embalmers of unusual white fibrous structures in a substantial fraction of corpses, with a clear increase noted around 2020–2021. These findings constitute a potential safety signal that warrants independent investigation by forensic pathologists and biomedical researchers to characterize the structures and determine their etiology.

Ab 2020–2021 berichteten Einbalsamierer in mehreren Ländern, dass sie große, zähe, gummiartige, weiße oder cremefarbene faserige Strukturen in den Venen und Arterien von einbalsamierten Leichen beobachtet hätten, die sie als von klassischen postmortalen Gerinnseln unterscheidbar beschrieben. Methoden: Wir führten mithilfe von SurveyMonkey vier jährliche Querschnittserhebungen (2022–2025) unter aktiven Einbalsamierern in den Vereinigten Staaten, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Australien und Neuseeland durch. Dabei kam eine duale Verteilungsstrategie zum Einsatz (Berufsverbände und direkte E-Mails an Bestattungsunternehmen). Die Kernfragen betrafen die Beobachtung ungewöhnlicher weißer faseriger Strukturen und den geschätzten Prozentsatz der betroffenen Leichen. Ergebnisse: Bei insgesamt 808 Antworten lag der Anteil der Einbalsamierer, die die Beobachtung dieser Strukturen angaben, zwischen 66 % und 83 %. Die gewichtete durchschnittliche Prävalenz bei betroffenen Leichen lag zwischen 19 % und 27 %. Die Umfrage von 2022 zeigte einen deutlichen Anstieg der Erstbeobachtungen, der 2020 begann und sich 2021 beschleunigte. Schlussfolgerungen: Mehrjährige Erhebungen dokumentieren übereinstimmende, von erfahrenen Einbalsamierern selbst gemeldete Beobachtungen ungewöhnlicher weißer faseriger Strukturen bei einem erheblichen Anteil der Leichen, wobei ein deutlicher Anstieg um die Jahre 2020–2021 festzustellen ist. Diese Befunde stellen ein potenzielles Sicherheitssignal dar, das eine unabhängige Untersuchung durch forensische Pathologen und biomedizinische Forscher rechtfertigt, um die Strukturen zu charakterisieren und ihre Ätiologie zu bestimmen.

Die Studie gibt's hier. (Sicherungskopie)

Ja, wo kommen diese weissen Gummidinger in den Blutadern denn plötzlich her?