EU-Rahmenvertrag: Die immateriellen Verluste sind viel zu hoch
Eine weitere Annäherung der Schweiz an die EU würde die Schweiz weit härter treffen als in den laufenden Diskussionen rund um den Rahmenvertrag zwischen der EU und der Schweiz offengelegt wird.
Schon die materiellen Verluste belasten die Schweizer Bevölkerung schwer. Nicht nur die Einzahlungen in den Kohäsionsfonds in Milliardenhöhe, sondern auch die Aufstockung der Administration infolge der durch die Brüsseler Zentrale angeordneten Rechtsübernahmen, Verfahren und Auflagen werden den Bundeshaushalt und damit die Schweizer Steuerzahler massiv unter Druck setzen.
Nicht aus der Luft gegriffen ist auch die Gefahr, dass seitens der EU die Schweiz sehr bald gezwungen wird, ihre Steuerpolitik dem Steuerharmonisierungsprinzip der EU unterzuordnen, was in vielen Kantonen zu einschneidenden Steuererhöhungen führen könnte.