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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Bill Clinton schwört: “Ich hatte keine sexuelle Beziehung mit diesem Mann, Herrn Epstein”Covid-Impfstoffe als Biowaffe? Neue Entwicklungen im Verfahren gegen Gates und Bourla

Und der nächste Jubelartikel zur digitalen Versklavung der Bevölkerung mit der E-ID auf Netzpolitik.org

IT-Fachleuten gilt der elektronische Personalausweis gemeinhin als gut durchdacht und sicher. Dennoch fristet dessen eID-Funktion auch wegen politischer Versäumnisse ein Nischendasein. Zwei Projekte der Sparkassen und des Föderalen IT-Architekturboards könnten das nun ändern.

Langsam sollte jedem Leser dort klar werden, was hier läuft. Wie es sich für Bullshit-Propaganda gehört, wird top-unseriös argumentiert:

Online ein Auto mieten oder den Wohnsitz ummelden – das soll der elektronische Personalausweis (auch neuer Personalausweis, nPA) dank eID-Funktion ermöglichen.

Online ein Auto mieten mache ich per Webformular, ganz ohne E-ID oder Perso, denn ich bin bei mobility.ch. Aber auch bei gewöhnlichen Autovermietungen wie z.B. Sixt ist das nicht aufwändiger: man benötigt eine Kreditkarte. Die E-ID bringt hier – wie in allem anderen auch – Null Vorteile. Sie ist so nützlich wie ein Furunkel am Hintern.

Den Wohnsitz melde ich alle paar Jahrzehnte um – nämlich, wenn ich umziehe. Die Zeitersparnis, die hier zu holen ist, liegt schon alleine deshalb unter einer halben Stunde pro Dekade. Eine genauere Betrachtung erspare ich mir deshalb. Es ist erbärmlich, mit welchem Quatsch die tolle E-ID verkauft wird, die als einzige Funktion die Versklavung der Menschen bietet.