Wer den Code kontrolliert, kontrolliert, was wirklich passiert
Was man bei den Facebook-Datenschutzeinstellungen ankreuzt, ist wie ein Wunschzettel zu Weihnachten: es können leider nicht alle Wünsche erfüllt werden.
Was tatsächlich passiert, steht im Code. Es steht im Code, der ins Silizium gegossen wurde. Es steht im Microcode. Es steht im Code der Management-Engine. Es steht im Code des Hypervisors. Es steht im Code des Kernels. Es steht im Code des Container-Managements. Es steht im Code der Container-Implementierung. Es steht im Code der Bibliotheken. Es steht im Code der Moduln. Es steht im Code der Anwendung, der App. Was tatsächlich passiert, steht im Code, und nirgends sonst.
In der Benutzeroberfläche steht, was der Benutzer sich wünschen darf. In der Benutzerdokumentation steht, was der Benutzer erwarten soll. In der UX-Spezifikation steht, was die App wie machen soll. Im UI-Design steht, wie sie mit dem Benutzer kommunizieren soll. In der Service-Dokumentation steht, was die App und die Services machen sollen, wenn man wo dreht. In der Entwickler-Dokumentation steht, was das Programm machen soll. In der Spezifikation steht, was das Programm machen müsste, um korrekt zu sein. Im Software-Beweis steht, was das Programm garantiert macht, falls (und nur falls) die Laufzeitumgebung sich wie sie soll verhält, und falls die Annahmen des Beweises tatsächlich zutreffen sollten. In der Hardware-Dokumentation steht, was die Hardware angeblich macht. Da steht nicht, was sie vielleicht auch noch macht, sondern das, was sie machen soll.
Im Code steht, was wirklich passiert.
Was der Code macht, den eine KI schreibt, steht in diesem Code. Was die KI macht, steht im Code der KI. Palantir ist ein Zwischenschritt nach Epstein – ein Schritt, bis die KI den Code macht. Sobald die KI den Code macht, kontrolliert derjenige, der die KI kontrolliert, das, was wirklich passiert.