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Bauernsterben

Der Bauer, wo ich regelmäßig in seinen Direktverkauf einkaufe, erklärte, dass er seinen bäuerlichen Betrieb aufgibt.

Seine Gründe: Erst ändern sie die Gesetze für die Stallhaltung von Puten, die dann eine 5fache Fläche verlangen, um die gleiche Anzahl von Tieren zu halten, dann stellt er einen Bauantrag, um dem nachzukommen, der ihm im Außenbereich aber nicht genehmigt wird.

Die Gänsezucht in Freilandhaltung war defizitär, so dass auch ein Zukaufen aus anderen Ländern preiswerter ist als selbst zu produzieren. Im Ergebnis bedeutet dies, das Ende des Bauern. Das ist also das wirtschaftliche AUS.

Das Gleiche im Umkreis. Ein Apfelbauer ließ seine Äpfel dieses Jahr alle am Baum und erntete nichts, weil die Ernte der Äpfel ihm Verluste eingefahren hätte. Das Gleiche bei den Kartoffeln, die einfach im Boden blieben.

In dieses Klima hinein werden nun internationale Abkommen geschlossen, in denen europäische Bauern und damit deutsche Betriebe unmittelbar mit der Kostenstruktur südamerikanischer Bauernbetriebe konkurieren sollen. Zu den Preisen lässt sich in Europa nichts produzieren. Deshalb schwant jedem für 2026 Übles, dass die europäische internationale Vertragsgestaltung nicht den Schutz der eigenen Landwirtschaft im Auge hat, sondern ein zielgerichtetes Ausrotten vor allem kleinerer bäuerlicher Betriebe. Nur noch Industriegiganten mit unfassbar großen Flächen werden es auf Kostendeckung oder subventionierte Defizite bringen, alle anderen nicht.

Den Artikel gibt's hier.