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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

BioNTec zeigt Humor: «Verständnis der Auswirkungen von Nebenprodukten und Verunreinigungen der In-vitro-Transkription»Ludwigshafen und das Endspiel der Politik

Der dreifache Fluch

Titelbild

Wenn die Linke ein relevantes Gegengewicht gegen die sich anbahnende schwarz-blaue Republik bilden will, muss sie sich auf ihre Wurzeln besinnen: den Einsatz für die erniedrigten und geknechteten Menschen.

Linke, die Hartz IV umsetzen und damit auch ihr Stammklientel, die Arbeitenden, unter Druck setzen. Linke, die in den Corona-Jahren treu auf der Seite der Täter stehen. Linke, die sich in Identitätspolitik verstricken und politisch Andersdenkende als „Nazis“ abkanzeln. Linke, die für Firmenpleiten, Massenverarmung und wirtschaftlichen Niedergang stehen. Linke, die nicht dem Frieden, sondern immer wieder dem Krieg eine Chance geben ... Wie kann das sein? Des Rätsels Lösung ist natürlich: Es sind gar nicht wirklich Linke — es sind nur Politiker von SPD und Grünen, die viele Journalisten vereinfachend „dem linken Lager“ zuordnen. Dazu kommt die Reichinnek-Partei, die mit ihrem schrillen und unseriösen Auftreten eher wie ein Schatten historischer Größe wirkt. Hatte Bundeskanzler Friedrich Merz nicht recht, wenn er ausrief: „Links ist vorbei“? Dabei sollte Links nicht vorbei sein. Es wird eigentlich gebraucht — gerade jetzt. Die dominierenden Kräfte in Deutschland sind militäraffine Neoliberale mit libertärer Schlagseite. Wenn wir uns bewusst machen wollen, wie „Links“ ursprünglich gedacht war, müssen wir in der Geschichte und Kulturgeschichte weit zurückgehen. Vielleicht kann eine Rückbesinnung auf die Ursprünge der Bewegung der entkernten Linken wieder neuen Auftrieb geben.

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