Europarat zeichnet unvollständiges Bild bedrohter Pressefreiheit in Europa
Der Europarat hat die „Risiken“ bei der Berichterstattung zum Ukraine-Krieg als das „drängendste Problem“ für die Sicherheit von Journalisten in Europa bezeichnet. Einer Pressemitteilung vom 5. März zufolge stützt sich diese Bewertung auf den jährlichen Bericht der Partnerorganisationen der „Safety of Journalists Platform“. Die Plattform beruht auf einer Kooperation von Europarat und einem Netzwerk verschiedener journalistischer Organisationen. Eine politische Einflussnahme auf die Meinungs- und Pressefreiheit durch die EU und ihre Mitgliedsländer selbst, wie sie etwa US-Vizepräsident J.D. Vance in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz beklagte, thematisiert der Bericht ebenso wenig wie Einschränkungen oppositioneller Medien im EU-Mitgliedsland Deutschland.