Autismus Diagnosen stiegen seit der COVID-Zeit um 42 Prozent an
Seit Jahrzehnten steigen Entwicklungsstörungen wie ADHS, Autismus oder Lernschwäche massiv an. Besonders in den USA, mit zeitlicher Verzögerung aber auch in Europa. Häufig hört man den Einwand, dass sich die Aufmerksamkeit verändert habe und die Kriterien für die Diagnosen ausgeweitet wurden. Und der Anstieg deshalb überschätzt wird. Doch auch wenn man kürzere Zeiträume vergleicht – in der einheitliche Kriterien angewendet werden – zeigt sich, dass der Trend real ist und unsere westlichen Gesellschaften beim Gesundheitszustand der Kinder einer Katastrophe zusteuern.