Armenien auf der geopolitischen Bruchlinie

Im Südkaukasus verdichten sich die Konfliktlinien einer neuen Weltordnung. Washington drängt mit der sogenannten Trump Route auf einen Transitkorridor zwischen Aserbaidschan, Armenien und der Türkei. Brüssel wirbt mit europäischer Annäherung, Moskau warnt vor strategischer Abkopplung und Teheran fürchtet die Einkreisung seiner Nordgrenze. Armenien steht damit vor einer Wahl, die weit über Parteipolitik hinausreicht. Bleibt das kleine christliche Land Vermittler zwischen Ost und West oder wird es in die Logik einer neuen Front gegen Russland hineingezogen? Armenien sucht seinen Platz in einer Ordnung, die gerade neu vermessen wird. Ein Meinungsbeitrag.
Die Analyse gibt's hier. Die Armenier dürfen sich glücklich schätzen. Sie dürfen wählen, ob sie wie in der Ukraine Krieg in ihrem Land möchten. Es genügt ein EU-Anschluss. So glücklich waren die Ukrainer selbst nicht: Selensky hat ihnen Frieden mit Russland versprochen, bevor er den Lügenfritz gemacht hat und nach der Wahl das genaue Gegenteil dessen, was er vor der Wahl verkündet hatte.