Nicht lebendig, aber auch nicht tot: Körperlose menschliche Gehirne für Arzneimitteltests

Just a day ago, the brain was in a living person. Now, hours after its owner died, it sits on a cart draped in tubes that quiver as they pump liters of blood substitute and other fluids through the organ, supplying oxygen and removing waste. With most of its key functions intact but its electrical activity quenched by anesthesia, the brain hovers between life and death. As it metabolizes experimental drugs, sensors record its reactions, capturing hundreds of data points on its cells, proteins, and physiology. Then, after 24 hours in this state, it will be sliced into hundreds of pieces for more detailed study.
Noch vor einem Tag befand sich das Gehirn in einem lebenden Menschen. Jetzt, wenige Stunden nach dem Tod seines Besitzers, liegt es auf einem Wagen, umhüllt von Schläuchen, die zitternd Liter um Liter Blutersatz und andere Flüssigkeiten durch das Organ pumpen, um es mit Sauerstoff zu versorgen und Abfallstoffe abzutransportieren. Da die meisten seiner wichtigsten Funktionen intakt sind, seine elektrische Aktivität jedoch durch die Narkose unterdrückt wird, schwebt das Gehirn zwischen Leben und Tod. Während es experimentelle Medikamente verstoffwechselt, zeichnen Sensoren seine Reaktionen auf und erfassen Hunderte von Datenpunkten zu seinen Zellen, Proteinen und seiner Physiologie. Nach 24 Stunden in diesem Zustand wird es dann für eine detailliertere Untersuchung in Hunderte von Stücken zerschnitten.