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Freigegeben: Großbritannien wusste, dass die NATO-Erweiterung einen Krieg mit Russland „provozieren“ würde

On April 15th, Declassified UK published a bombshell investigation exposing how in the mid-1990s, senior British political and military officials were well-aware NATO expansion into Central and Eastern Europe “would provoke [the] Russians,” and likely trigger all-out war. Hitherto unreported Ministry of Defence files reveal London knew Moscow’s “sensitivities” over a “hostile military alliance” enlarging up to its borders were profound, and based on very “real” concerns. Yet, NATO’s dangerous crusade to absorb Central and Eastern Europe continued apace, ultimately producing the Ukraine proxy conflict.

Since the so-called Special Military Operation’s February 2022 eruption, British officials have relentlessly reiterated the mantra the proxy war was “unprovoked”. However, a declassified March 1995 Foreign Office memo noted “there was a widespread psychological and intellectual perception in Moscow that NATO was a real threat.” In May that year, then-Prime Minister John Major succinctly articulated Russian anxieties to his Irish counterpart John Bruton, as a “fundamental fear…of encirclement.” Concerns about EU membership were comparatively muted:

Am 15. April veröffentlichte „Declassified UK“ eine brisante Untersuchung, die aufdeckte, dass hochrangige britische Politiker und Militärs Mitte der 1990er Jahre sehr wohl wussten, dass die NATO-Erweiterung nach Mittel- und Osteuropa „die Russen provozieren“ und wahrscheinlich einen totalen Krieg auslösen würde. Bislang unveröffentlichte Akten des Verteidigungsministeriums zeigen, dass London wusste, dass Moskaus „Empfindlichkeiten“ gegenüber einer „feindlichen Militärallianz“, die sich bis an seine Grenzen ausdehnte, tiefgreifend waren und auf sehr „realen“ Bedenken beruhten. Dennoch setzte sich der gefährliche Feldzug der NATO zur Eingliederung Mittel- und Osteuropas zügig fort und führte schließlich zum Stellvertreterkrieg in der Ukraine.

Seit dem Ausbruch der sogenannten „militärischen Sonderoperation“ im Februar 2022 haben britische Regierungsvertreter unermüdlich das Mantra wiederholt, der Stellvertreterkrieg sei „unprovoziert“ gewesen. Ein freigegebenes Memo des Außenministeriums vom März 1995 stellte jedoch fest: „In Moskau herrschte die weit verbreitete psychologische und intellektuelle Wahrnehmung, dass die NATO eine echte Bedrohung darstelle.“ Im Mai desselben Jahres beschrieb der damalige Premierminister John Major seinem irischen Amtskollegen John Bruton die russischen Befürchtungen prägnant als „grundlegende Angst … vor einer Einkreisung“. Die Bedenken hinsichtlich einer EU-Mitgliedschaft waren vergleichsweise verhalten:

Den Bericht gibt's hier. Das ist wenig überraschend. Die Russen hatten ja offen darüber gesprochen, wie sie es sehen.