Junge Wissenschaftler sind innovativer? Eine Behauptung und Forschung, die sie nicht stützt

Eine Studie, so behauptet „Anja Braun von SWR“ (was sie zur Besprechung wissenschaftlicher Studien qualifiziert, ist unbekannt), eine Studie habe gezeigt, dass vor allem „jüngere Menschen“ zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere „Forschungsdurchbrüche“ erzielten. Dieselbe Studie messe zwei Formen der Kreativität, kombinatorische Kreativität und disruptive Kreativität und finde „eine Art Nostalgie-Faktor“, der darin bestehe, dass „ältere Forschende oft auf wissenschaftliche Literatur […], die sie früh in ihrer Laufbahn geprägt“ habe, zurückgreifen würden. Mit zunehmendem Alter sei man nicht mehr disruptiv, würde stattdessen das Vorhandene neu kombinieren und auf seine Erfahrung zurückgreifen. Indes würden in jungen Wissenschaftsgemeinschaften wie China oder Indien mehr durchbrechende Erfindungen gemacht als in wissenschaftlichen Gemeinschaften wie der Deutschen, in der alle Macht bei den Alten sei, auf Erfahrung, nicht auf Disruption gesetzt werde.
Au weia.
Warum schreiben Leute wie Braun solchen Unfug?