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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Lunduke spricht mit islamischen Hackern, die Ubuntu angreifenDie Gaming-Plattform Roblox führt den E-ID-Zwang für die Chatfunktion ein und verliert sofort 12 Millionen Nutzer

Australiens Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige verfehlt sein Ziel: 73 % halten sich nicht daran

An der Uni Chicago wurde eine Studie (Sicherungskopie) durchgeführt, ob die Zensurmassnahme funktioniert und falls nicht, woran sie scheitert:

Teenagers report that they require roughly two-thirds of peers to stop using social media to stop themselves, far above the share currently complying. They also perceive compliers as less popular than non-compliers, so the more influential teens disproportionately stay on the platforms. Together, these patterns suggest that compliance is more likely to diminish than to rise. Sustaining higher compliance will likely require pairing the ban with instruments that act on social norms and individual incentives directly.

Jugendliche geben an, dass etwa zwei Drittel ihrer Altersgenossen den Konsum sozialer Medien einstellen müssten, damit sie selbst damit aufhören – ein Anteil, der weit über der Zahl derjenigen liegt, die sich derzeit daran halten. Zudem empfinden sie diejenigen, die sich daran halten, als weniger beliebt als diejenigen, die dies nicht tun; daher bleiben gerade die einflussreicheren Jugendlichen überproportional häufig auf den Plattformen. Zusammengenommen deuten diese Muster darauf hin, dass die Einhaltung der Regeln eher abnehmen als zunehmen wird. Um eine höhere Einhaltung aufrechtzuerhalten, wird es wahrscheinlich erforderlich sein, das Verbot mit Maßnahmen zu kombinieren, die direkt auf soziale Normen und individuelle Anreize einwirken.

Wie gut für die die australische Regierung, dass das Jugendschutzargument nur vorgeschoben ist, und es in Wirklichkeit nur um die Einführung der Zwangs-E-ID geht, um zum programmierbaren Geld und zu 15-Minuten-Städten zu kommen.