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Sie wollte Täter „aufhängen und öffentlich kastrieren“: Aktivistin darf im ZDF über die Unschuldsvermutung sinnierenTrauerwache Deutschland in Dresden

Mali: Die Rache des Kolonisten

Mali: Die Rache des Kolonisten

Was steckt hinter dem jüngsten Angriff von Terroristen und Separatisten in Mali gegen die Zentralregierung? Aktuelles, Geschichte und Aussichten für ein Gebiet Afrikas, in dem wichtige Bodenschätze liegen, welche die Aufmerksamkeit der Kolonialländer auf sich ziehen.

Den Bericht gibt's hier. Wenn es um die Frage geht, wo die Islamisten ihre Untersützung bekommen, lohnt ein Blick ins Nachbarland Mauretanien:

Der neue Hafen zum Abtransport des Goldes und Urans aus Mali wurde von einer chinesischen Firma gebaut. Mautetanien ist eine islamistische Kopfabschneider-Diktatur. Auf Schwulsein steht die Todesstrafe. Gefördert wird das Regime dort u.a. vom Europarat im Cybercrime-Programm: hier helfen die europäischen Staaten (auch die Schweiz ist Mitglied) der immer noch grössten Sklavenhaltergesellschaft der Welt (20 % der Bevölkerung in Mauretanien sind Sklaven), das Land unter Kontrolle zu halten; Technologietransfer und Ausbildung werden zur Verfügung gestellt, um Dissidenten zu überwachen und zu verfolgen. Es wird schliesslich ein stabiler Hafen für all die schönen Rohstoffe gebraucht, die die frühere Kolonialmacht Frankreich vor der Machtübernahme des Militärs in Mali dort hinbringen liess – unter Zuhilfenahme der Bewachungsdienstleistungen der Deutschen Bundeswehr. Der Abtransport ist seither jedoch unterbrochen. Die mit Mitteln auch des Europarates geförderten Islamisten bilden nun ein Gegengewicht. Vielleicht gelingt der Zugriff auf Gold und Uran ja wieder, so die Hoffnung der Europäer. Man hat ja auch mit Al Qaida in Syrien gute Erfahrungen gemacht und arbeitet auch dort zusammen.

Siehe dazu auch Der Kampf um Gold und Uran geht weiter: Großoffensive zwingt russische Söldner und malische Regierungstruppen zum Rückzug.

Feministische Aussenpolitik