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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Geschwätz von gestern (44)Die Textbausteinkiste verlogener Betroffenheit und ihre Subtexte

Dein Leben als Trainingsdaten: Google macht Ernst mit der totalen digitalen Erfassung

Google nutzt die Fotos-Cloud seiner Nutzer systematisch, um ein umfassendes „Personal Intelligence“-Profil aufzubauen. Die App scannt automatisch Gesichter, Objekte, Texte auf Rechnungen, Straßenschildern oder Dokumenten, Orte und Metadaten – und wandelt private Erinnerungen in strukturierte, vorhersagbare Verhaltensmodelle um. Was als praktische Foto-Verwaltung verkauft wird, ist in Wahrheit ein gigantisches Datenharvesting für KI-Training. Privatsphäre? Geschichte.

Google selbst nennt es „Effizienz und Innovation“. Die KI generiert automatisch Inhalte aus echten Bildern von Nutzern und ihren Liebsten, ohne dass man Referenzfotos hochladen muss. Die Daten fließen nahtlos in Gemini ein und werden mit E-Mails, Kalendern, Standortdaten aus Maps und Suchverläufen zu einem einzigen, allumfassenden Verhaltensprofil verschmolzen. Armstrong warnt: Das ist kein Versehen – das ist System. Opt-out-Möglichkeiten existieren nur auf dem Papier und sind bewusst kompliziert gestaltet. Historische Daten bleiben erhalten, bis man sie manuell löscht – was die meisten Nutzer nie tun.

Die Analyse gibt's hier.