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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Tja.Sweet Child O'Mine

Ostern auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!

Bei den Ostermärschen gehen wir gegen diese Kriege auf die Straße, die auch von der deutschen Bundesregierung mit Waffenlieferungen, politischer Rückendeckung und finanziellen Zuschüssen unterstützt werden. Wir demonstrieren gegen die Hochrüstung in Deutschland und das Ziel des Bundeskanzlers, bald über die „konventionell stärkste Armee Europas“ zu verfügen. Wir stellen uns dem Militarismus und der Kriegsvorbereitung entgegen, für die die Bevölkerung gleich mehrfach bezahlen soll. Der Rüstungsetat in unserem Land steigt und steigt, während unsere Gesundheitsleistungen gekürzt, der Sozialstaat zerschlagen und die Arbeitszeit verlängert werden sollen. Die Milliarden für die Infrastruktur, die man uns versprochen hatte, sind nie in unseren Schulen, im Wohnungsbau oder bei den öffentlichen Verkehrsmitteln angekommen. Stattdessen steigen die Preise für Benzin und Energie, weil die Ölkonzerne die Gelegenheit ergreifen, uns für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran bluten zu lassen. Gemeinsam mit der Friedensbewegung fragen wir: Wo bleiben die Milliarden?

Der Bundestag und die Landesparlamente werden diesen Kurs fortsetzen, wenn sie keinen Druck bekommen. Wenn sie keinen Druck bekommen, besorgen sie weiter die Geschäfte von Rheinmetall und Rüstungslobby, von Pharmaindustrie und Energiekonzernen. Ohne Druck werden gesetzlich Mitversicherte, die Angehörige pflegen, bald mehr als 250 Euro im Monat in die Krankenkasse einzahlen müssen. Ohne Druck werden Krankenhäuser geschlossen, wird man für Fahrten mit dem Rettungswagen zukünftig zur Kasse gebeten. Ohne Druck werden unsere Kinder und Enkelkinder auf das Sterben im Schützengraben vorbereitet und mittels Wehrpflicht in die Uniform gezwungen. Ohne Druck werden in unserem Land bald neue US-amerikanische Raketen, die nach Russland zielen, stationiert.

Die Ostermärsche der Friedensbewegung sind eine Möglichkeit, diesen Druck aufzubauen.

Den Aufruf gibt's hier.