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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Faktencheck Karl Lauterbach 18. Sitzung der Enquete Kommission, Teil 3 – «Karl Lauterbach schafft es in 5 min so viele Falschinformationen ohne Belege zu packen, dass ich ihn nur in fünf Minuten Blöcken abarbeiten kann.»Deutschland: Über 40 Prozent der jungen Menschen denken über Auswanderung nach – 20 Prozent sitzen auf gepackten Koffern

Bestechung und die globale Pharmaindustrie: Eine Untersuchung von Mustern und Sanktionen in den Berichten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Bribery by the pharmaceutical industry is one common manifestation of corruption that can be found in a pharmaceutical system. This study analyzes patterns of bribery in the global pharmaceutical industry through a systematic review of Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) Working Group on Bribery Phase Reports published between 1999 and February 2025. These reports document investigations and enforcement actions related to bribery across jurisdictions. An inductive thematic analysis was used to identify key patterns in cases implicating pharmaceutical firms. We found patterns across many of the cases we studied. For example, bribery was often approved by high-ranking managers. Also, the use of intermediaries and complicated corporate structures to obscure bribes. Multiple cases revealed the involvement of subsidiaries, third-party vendors, or shell companies that processed payments disguised as legitimate transaction. Reported bribes amounted to about US$12.6 million, with sanctions exceeding US$1.1 billion. Government officials, regulatory authorities, and healthcare providers were bribed through cash, gifts, luxury travel, and fraudulent research to gain market access, increase sales, or influence prescribing. These findings underscore the systemic nature of bribery in the pharmaceutical sector and call for stronger oversight and accountability to protect public trust and equitable medicine access.

Bestechung durch die Pharmaindustrie ist eine häufige Form der Korruption, die im pharmazeutischen System anzutreffen ist. Diese Studie analysiert Muster der Bestechung in der globalen Pharmaindustrie anhand einer systematischen Auswertung der zwischen 1999 und Februar 2025 veröffentlichten Phasenberichte der Arbeitsgruppe „Bestechung“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Diese Berichte dokumentieren Ermittlungen und Durchsetzungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Bestechung in verschiedenen Rechtsordnungen. Eine induktive thematische Analyse wurde verwendet, um Schlüsselmuster in Fällen zu identifizieren, in denen Pharmaunternehmen verwickelt waren. Wir fanden Muster in vielen der von uns untersuchten Fälle. So wurde Bestechung beispielsweise oft von hochrangigen Führungskräften genehmigt. Zudem wurden Mittelsmänner und komplizierte Unternehmensstrukturen eingesetzt, um Bestechungsgelder zu verschleiern. Mehrere Fälle zeigten die Beteiligung von Tochtergesellschaften, Drittanbietern oder Briefkastenfirmen, die Zahlungen als legitime Transaktionen getarnt abwickelten. Die gemeldeten Bestechungsgelder beliefen sich auf etwa 12,6 Millionen US-Dollar, wobei die Sanktionen 1,1 Milliarden US-Dollar überstiegen. Regierungsbeamte, Aufsichtsbehörden und Gesundheitsdienstleister wurden mit Bargeld, Geschenken, Luxusreisen und betrügerischen Forschungsarbeiten bestochen, um Marktzugang zu erlangen, den Umsatz zu steigern oder die Verschreibungspraxis zu beeinflussen. Diese Ergebnisse unterstreichen den systemischen Charakter der Bestechung im Pharmasektor und erfordern eine strengere Aufsicht und Rechenschaftspflicht, um das Vertrauen der Öffentlichkeit und einen gerechten Zugang zu Medikamenten zu schützen.

Die Studie gibt's hier. (Sicherungskopie)