SPD als einzige Splitterpartei im Landtag
Im wesentlichen bleibt es in Baden-Württemberg so, wie es war. Dann muß es dort ja gut gewesen sein. Das Land, das über Jahrzehnte von Altnazis wie Kiesinger und Filbinger regiert und geprägt wurde, möchte nicht nur in seinen blauen Anteilen dahin zurück. Wo die FDP ihre Wurzeln hatte, halbiert sie sich, und der SPD geht es ebenso mit ihrer Neuauflage von Agenda 2010 und Hartz IV. In welchem Maße den Linken die Dienstwagenaffäre ihrer Fraktionschefin geschadet hat, bleibt Spekulation. Sie war in der letzten Zeit ziemlich in den Schatten getreten worden.
Sie erweckt den gänzlich falschen Eindruck, die blaue Partei, die sich anders als die Linken noch nicht die Hände in Regierungsverantwortung schmutzig machen konnte, eine Alternative sei. Dabei kommt es ihr nur darauf an, die Fremdbestimmung durch ausländische Großkonzerne durch deutsche zu ersetzen. Kriege für die Amis sind (einverstanden!) pfui, für die deutsche Sache aber durchaus denkbar. Sie steht für Hochrüstung und Wehrpflicht und ist erfolgreich, weil sie die herrschende Poltiik nicht nur in Sachen Migration zunehmend radikalisiert. Nicht aber, weil sie eine Alternative dazu darstellt.