Metas Ray-Ban-KI-Brillen: Mitarbeiter werten intime Aufnahmen aus
Die schwedischen Tageszeitungen Göteborgs-Posten und Svenska Dagbladet haben in einer umfassenden Recherche problematische Datenschutzrisiken bei der Verwendung von Metas neuen Ry-Ban-KI-Brillen aufgedeckt. Die Zeitungen haben unter anderem festgestellt, dass Tausende Mitarbeiter der Datenannotationsfirma Sama private Aufnahmen manuell verarbeitet hatten.
Bei der manuellen Datenannotation beschreiben und kennzeichnen Sama-Mitarbeiter Bilder und Videos für das Training von Metas KI-Modellen. Dabei sichten sie regelmäßig intimes Material, wie Aufnahmen von Badezimmerbesuchen, nackten Personen und Sexszenen, sowie die Eingabe von PINs am Bankautomaten.