Neues von der Kinderfirckerfront: Abgründe der Macht

Die jetzt veröffentlichten Epstein-Akten geben Einblick in die Abgründe des Epstein-Netzwerks – und lassen doch so viel im Nebel. Sie zeigen etwas Grundsätzliches.
Ein deutscher KI-Forscher schrieb 2017 an seinen Protégé, dass Epstein Frauen zwar nicht besonders zu mögen scheine, sich aber zu ihnen hingezogen fühle, „so lange sie nicht zu frauenhaft sind“. Ein anderer schreibt an Epstein, wie toll er die gestrige Nacht fand und dass das „kleinste Mädchen“ besonders unartig gewesen sei. Epstein schreibt einem anderen Bekannten, wie sehr er das „Foltervideo“ geliebt habe.
Es geht um merkwürdige Mailverläufe in Codesprache, dann ist von „Pizza-Partys“ die Rede, wobei Pizza ein einschlägiges Codewort für Kindesmissbrauch ist. Kurz zuvor schickte man sich Videos von knapp bekleideten, tanzenden Mädchen vor der Pubertät. Der Harvard-Professor Martin Nowak schreibt an die Epstein-Freundin Ghislaine Maxwell, dass es ihm „unendlich leid“ tun würde, was am Vortag geschehen sei, und fügt hinzu: „Ich bin so froh, dass ich niemanden getötet habe.“