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Synthetische Integration eines FCS in Coronaviren – Hype oder ungelöstes biologisches Risiko? Eine integrative Analyse von DNA-Reparatur, Krebsforschung, Arzneimittelentwicklung und Fluchtmutantenmerkmalen

A 19 nt fragment that spans the SARS-CoV-2 furin cleavage site (FCS) is identical to the reverse complement of a proprietary human DNA repair gene sequence. Rather than interpreting this overlap as evidence of a laboratory event, this article uses it as a theoretical springboard to explore underappreciated biorisk concerns, specifically in the context of cancer research. Although they are RNA viruses, coronaviruses are capable of hijacking host DNA damage response (DDR) pathways, exploiting nuclear functions to enhance replication and evade innate immunity. Under selective pressures (antivirals, DDR antagonists, or large-scale siRNA libraries designed to silence critical host genes), escape mutants may arise with fitness advantages. Parallel observations involving in vivo RNA interference via chimeric viruses lend plausibility to some of the key aspects underlying unappreciated biorisks. The mechanistic insights that incorporate DNA repair mechanisms, CoVs in the nucleus, specifics of viruses in cancer research, anticancer drugs, automated gene silencing experiments, and gene sequence overlaps identify gaps in biorisk policies, even those unaccounted for by the potent “Sequences of Concern” paradigm.

Ein 19-nt-Fragment, das die Furin-Spaltstelle (FCS) von SARS-CoV-2 überspannt, ist identisch mit dem reversen Komplement einer proprietären menschlichen DNA-Reparaturgensequenz. Anstatt diese Überschneidung als Beweis für ein Laborereignis zu interpretieren, nutzt dieser Artikel sie als theoretischen Ausgangspunkt, um unterschätzte Biorisiken zu untersuchen, insbesondere im Zusammenhang mit der Krebsforschung. Obwohl es sich um RNA-Viren handelt, sind Coronaviren in der Lage, die DNA-Schadensantwortwege (DDR) des Wirts zu kapern und Kernfunktionen auszunutzen, um ihre Replikation zu verbessern und der angeborenen Immunität zu entgehen. Unter selektivem Druck (Antivirenmittel, DDR-Antagonisten oder groß angelegte siRNA-Bibliotheken, die wichtige Wirtsgene stilllegen sollen) können Fluchtmutanten mit Fitnessvorteilen entstehen. Parallele Beobachtungen zur in vivo-RNA-Interferenz durch chimäre Viren verleihen einigen der wichtigsten Aspekte, die den unterschätzten biologischen Risiken zugrunde liegen, Plausibilität. Die mechanistischen Erkenntnisse, die DNA-Reparaturmechanismen, CoVs im Zellkern, Besonderheiten von Viren in der Krebsforschung, Krebsmedikamente, automatisierte Gen-Silencing-Experimente und Gensequenzüberlappungen einbeziehen, identifizieren Lücken in den Richtlinien zu biologischen Risiken, selbst solche, die durch das wirkungsvolle Paradigma der „Sequences of Concern“ nicht berücksichtigt werden.

Die Studie gibt's hier. (Sicherungskopie)

Siehe dazu auch diesen Begleit-Artikel der Autorin:

Whereas some may think that my work points to a laboratory origin of SARS-CoV-2, I am even more concerned about certain types of laboratory experiments yet to unfold. Given the complexity of the furin-cleavage site in SARS-CoV-2, which encompasses several functions simultaneously (see the figure below for a very brief summary), these aspects are not known. As a result, they evade biorisk (biosafety and biosecurity) regulation and oversight.

Während manche vielleicht denken, dass meine Arbeit auf einen Laborursprung von SARS-CoV-2 hindeutet, bin ich noch besorgter über bestimmte Arten von Laborexperimenten, die noch nicht bekannt sind. Angesichts der Komplexität der Furin-Spaltstelle in SARS-CoV-2, die mehrere Funktionen gleichzeitig umfasst (siehe die Abbildung unten für eine sehr kurze Zusammenfassung), sind diese Aspekte nicht bekannt. Infolgedessen entziehen sie sich der Regulierung und Überwachung durch die Biorisiko-Behörden (Biosicherheit und Bioschutz).