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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Die Al-Qaida-Herrschaft Syriens bedroht die KurdenAfrika wird zum Testfeld für das KI-Gesundheitsexperiment von Bill Gates und OpenAI

Deutschlands Abstieg

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(Sicherungskopie)

Krall bewegt sich am Rande der Seriösität mit der Aussage, die Staatsausgaben tragen etwa nicht zum Bruttosozialprodukt bei. Da kommt Kosubek der Wahrheit schon viel näher (auch wenn sie nicht rechnen kann und Krall eben schon):

Produktiv ist, was notwendig ist, um Produktion zu erzeugen und zu erhalten. Und da sind nicht nur Sicherheit, Strassen und Bildung für unbedingt notwendig, sondern übrigens auch Verwaltung – wenn auch sicher nicht “Papier schieben”, sondern eine Form davon, die notwendig ist. Aber auch hier gilt Vorsicht, denn was auch notwendig ist, ist Demokratie, denn ohne jene gibt es keine guten Bedingungen für eine funktionierende Wirtschaft. Und die Demokratie fordert mit der Subsidiarität, die für sie wesentlich ist, ein Mindestmass an Ineffizienz ein, damit sie überhaupt real funktionieren kann. Also braucht es ein Mindestmass an eben jener Ineffizienz in der Verwaltung, damit die Wirtschaft brummt.

Das Spiel darf man natürlich nicht übertreiben. Mehr Ineffizienz als die, die Subsidiarität herstellt, benötigt man nicht. Und der Rest trägt wirklich nicht zur Produktion bei. Wenn man also ineffizient ist, jedoch ständig zentralisiert, dann wird die Lage für die Wirtschaft schlechter, und das meiste an vermeintlicher “Leistung” des Staates geht nur noch im Weg um. Was fehlt, ist eine gute Metrik für nicht durch Subsidiarität begründete Ineffizienz der Verwaltung. Das wäre nämlich der nicht-produktive Anteil davon. Jedoch dürfte für jeden, der Deutschland kennt, inzwischen längst klar sein, dieser Anteil wird inzwischen sehr gross sein, viel zu gross für das, was da noch bei rauskommt.