Reisner ortet Vorphase zu Weltkrieg
Den wichtigsten Satz des Gesprächs äussert Reisner ganz zum Schluss: er spricht über die Dogmen, denen er unerschütterlich und unreflektiert folgt, weil sie in seiner “Bibel” stehen. Für einen Berufssoldaten ist Reisner erfrischend geistig beweglich – allerdings nur bis zu dieser harten Grenze, wo er wieder zum reinen Befehlsempfänger wird, ja zum selbsterklärten Gläubigen der offiziellen Regierungs-Doktrin. Entsprechend sind seine Äusserungen alle einzuordnen.
Als Analytiker kann er so natürlich nicht in Schwierigkeiten geraten wie beispielsweise Jacques Baud.

