Europas Panikwirtschaft: Eingefrorene Vermögenswerte, leere Arsenale und das stille Eingeständnis der Niederlage
Wenn eine Premierministerin ihren Mitarbeitern rät, sich auszuruhen, weil das nächste Jahr viel schlimmer wird, ist das kein Galgenhumor. Es ist keine Erschöpfung. Es ist ein Verrat, eine Bemerkung, die Führungskräfte nur dann machen, wenn die internen Prognosen nicht mehr mit der öffentlichen Darstellung übereinstimmen.
Giorgia Meloni sprach nicht zu den Wählern. Sie sprach zum Staat selbst – zum bürokratischen Kern, der mit der Umsetzung von Entscheidungen betraut ist, deren Konsequenzen sich nicht länger verbergen lassen. Ihre Worte handelten nicht von einer alltäglichen Arbeitsbelastung. Sie handelten von Einschränkungen. Von Grenzen. Von einem Europa, das vom Krisenmanagement in einen kontrollierten Niedergang übergegangen ist und weiß, dass 2026 der Zeitpunkt ist, an dem die aufgelaufenen Kosten endgültig zusammenbrechen.
Was Meloni durchblicken ließ, ist das, was Europas Eliten bereits wissen: Das westliche Projekt in der Ukraine ist mit voller Wucht auf die materielle Realität gestoßen. Nicht auf russische Propaganda. Nicht auf Desinformation. Nicht auf Populismus. Sondern auf Stahl, Munition, Energie, Arbeitskräfte und Zeit. Sobald die materielle Realität sich durchsetzt, schwindet die Legitimität.
Den Artikel gibt's hier. Nicht nur in der EU macht man sich in die Hose; auch Schweizer EU- und NATO-Turobs geht das Zäpfchen.