In einer Demokratie gibt es übrigens keine “Zivilgesellschaft”
Auch dann nicht, wenn Nutzniesser dieser Chimäre davon träumen.
In einer Demokratie gibt es als oberste Instanz das Stimmvolk, darunter das Parlament, und darunter die Regierung. In einer Demokratie gilt das Subsidiaritätsprinzip: was das Quartier oder das Dorf selbst entscheiden müssen, entscheiden sie auch, dann die Stadt, dann der Kanton / das Land, dann erst der Bund, das, was koordniert werden muss.
Nur in einem autoritären System gibt es eine “Zivilgesellschaft”, die die organisierte Mitsprachemöglichkeit darstellt, wenn die Regierung, die über dem Marionettenparlament steht, handelt. Mit Demokratie hat das nichts zu tun, höchstens mit Postdemokratie.