Wie der Staat junge Menschen manipuliuert & einschüchtert
Als Anarchist zähle ich mich klar zur politischen Linken. Wir leben jedoch im Zeitalter der Grossen Verwirrung: viele kapieren gar nicht mehr, dass rechte, linke, konservative und progressive Meinungen alle dazugehören, wenn man Demokratie haben will. Anders als Michelle finde ich die “AfD” eine schlechte Partei; sie hat zweifelsfrei auch ihr Gutes, weil ohne sie überhaupt keine Corona-Aufarbeitung mehr möglich wäre. Aber ich traue der “AfD” nicht, eine echte Alternative zu sein, weil sie erst gegen die Corona-Massnahmen war, als die CDU ihre Meinung geändert hatte. So hatten damals “AfD” und CDU ihre Positionen getauscht. Das macht auf mich den Eindruck, dass die “AfD” nur deshalb neu gegen die Massnahmen war, weil die CDU auf einmal dafür war.
Sozialpolitisch ist die “AfD” jedenfalls keine Partei, die ich je im Amt sehen möchte. Und ich nehme den Liberalen wie auch den Konservativen in der “AfD” übel, dass sie nicht nur mit Nazis paktiert haben, sondern ihre Partei immer noch nicht nazifrei bekommen haben. Das müssen sie schon tun, damit ich ihre Partei ernst nehmen kann. Ich kann jedoch verstehen, dass wenn man wirtschaftsliberal oder konservativ ist, lieber die “AfD” unterstützt als die CDU oder die FDP – letztere sind ja so bankrott wie die SPD (niemand ist so bankrott wie die Grünen).

