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“Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.” (Rosa Luxemburg)

Die Kurden wurden benutzt, verraten und geopfertDas geht auch ohne Doktortitel

Nicht satisfaktionsfähig

Titelbild

Russland will nicht mehr mit einer „inkompetenten“ EU und ihrer Abgesandten Kaja Kallas verhandeln — man hofft, dass vernünftigere Politiker nachrücken.

„Frieden bedeutet, Russland zu besiegen.“ Diese goldenen Worte stammen von der früheren estnischen Premierministerin und EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Gern Frieden nach dem Sieg — vorher müssen wir aber noch mal kräftig losschlagen. Man kann sich denken, was passiert, wenn beide Seiten in einem Konflikt so denken. Das bedeutet Krieg bis ultimo. Und genau so sieht die Situation im Russland-Ukraine-Konflikt momentan aus. Offenbar hat Westeuropa aus den Eroberungsversuchen Napoleons und eines anderen bekannten Politikers deutscher Provenienz nichts gelernt. Vielleicht schafft es aber jetzt Kallas beim dritten Versuch. Angesichts einer solchen Uneinsichtigkeit verzichtet die russische Führung derzeit lieber auf Friedensverhandlungen. Die Rüstungsindustrie freut’s, die Beerdigungsindustrie auch, und die Ukraine kann ihren aussichtslosen Krieg bis zum letzten deutschen Steuereuro weiterführen. Der zunehmende Bedeutungsverlust der Europäischen Gemeinschaft sollte uns alarmieren. Denn niemand vertraut einem politischen Gebilde, das nicht einmal seine eigenen Interessen vertreten kann und hilflos am US-amerikanischen und ukrainischen Gängelband durch die Weltgeschichte stolpert.

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