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EMINEM MEDLEYRespekt geht anders

Widerstand durch Wahrhaftigkeit

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John Pilger hielt Anfang September in London eine Ansprache aus Anlass der Wiederaufnahme des Auslieferungsverfahrens gegen Julian Assange und forderte dazu auf, die Freiheit zu verteidigen.

Er habe noch nie eine Schmutzkampagne wie die gegen Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange erlebt. Das erklärte der renommierte Journalist John Pilger am 7. September 2020 in London. Vor dem Gericht, in dem gegen Assange verhandelt wird, machte Pilger klar, dass die Eliten Angst haben: Angst vor einem Journalisten, der sich der Wahrheit und nicht der Macht verschrieben hat. Angst davor, dass ihre profitgetriebenen, zerstörerischen Aktivitäten aus dem Dunkel ans Licht geholt werden. Pilgers Rede ist gleichzeitig eine Anklage gegen jene Medien und Journalisten, die lieber den Eliten der Macht dienen, als die Bevölkerung ihrer Länder zu informieren. Sie darüber zu informieren, was wirklich geschieht, sie aufzuklären und in die Lage zu versetzen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Die Methoden sind nicht neu, die gegen Assange eingesetzt werden, wie Pilger klarstellte — weshalb er den Prozess auch „stalinistisch“ nannte.

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